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Der Vorstand

Kurzchronik und Info zur Eifelvereins-Ortsgruppe Sötenich.

Der Eifelverein Ortsgruppe Sötenich  wurde im Jahre 1910 gegründet. Der erste Vorsitzende war  Herr Direktor Karl Köller.

Leider sind nur noch wenige Unterlagen aus den Anfangsjahren erhalten. Durch Kriegswirren sind viele Dokumente verloren gegangen. Ein noch gut erhaltenes Kassenbuch, das ab 1927 geführt wurde, befindet sich im Besitz des Vereines. Fast lückenlos wurden bis heute Kassenbücher weitergeführt.

Der erste Vorstand: 1. Vorsitzender Direktor Karl Köller, 2. Vorsitzender Kaufmann J. Abel, Schriftführer P. Weiß, stellvertretender Schriftführer Gemeindevorsteher Eduard Reuter, Rechner Gastwirt August Lüttgen.

Der Hauptwanderweg Nr. 6 zwischen Rinnen und Steinfeld im Bereich Kuttenbach war ehemals in einem sehr schlechten Zustand. Wir hatten die Hauptgeschäftsstelle über den Gefahrenbereich  informiert und angeboten die erforderlichen Arbeiten unentgeltlich durchzuführen, wenn der Hauptverein bereit ist die Materialkosten zu übernehmen. Am 18.04.2000 führten viele fleißige Helfer die erforderlichen Arbeiten durch. Auf einer Länge von ca. 200 m wurde die Böschung eingeebnet, begradigt und befestigt sowie mit Splitt aufgefüllt. Die Arbeiten mussten per Hand durchgeführt werden da der Einsatz von Maschinen aufgrund der Hanglage und der geringen Breite des Wanderweges nicht möglich war. Des weiteren wurden im April 2000 mehrere Ruhebänke am Ufer der Urft in Sötenich aufgestellt.

Insgesamt wurden inzwischen 16 Ruhebänke rund um Sötenich aufgestellt.

Aus Anlass des 90-jährigen Bestehens führte die OG Sötenich den Bezirkswandertag der B. G. Euskirchen am 18.06.2000 durch.

Durchschnittlich werden im Jahr  18 Wanderungen geführt, davon 12 Halbtags- und 6 Tageswanderungen. Im Jahr 2009 erwanderten 175 Wanderer ca. 300 Kilometer.

Speziell für Senioren werden einmal im Monat Wanderungen von ca. 4 - 6 km angeboten.

Schon seit fast 30 Jahren werden regelmäßig Wanderwochen durchgeführt.

Vor3

Im Jahr 1931 errichteten die Mitglieder der Ortsgruppe am Elzenberg ein Kriegerehrenmal zum Gedenken an die Gefallenen des 1. Weltkrieges. Die Einweihungsfeier fand am 2. August 1931 statt. Der damalige Reichskanzler Hindenburg schickte eine persönliche Grußbotschaft aus Berlin.

Vor4

1991 wurde am Elzenberg, nicht weit vom Kriegerehrenmal eine Wanderer-Schutzhütte aufgestellt. Am 20. September 1991 wurde die Hütte eingeweiht und bei Umtrunk und Imbiss der Öffentlichkeit zur Benutzung übergeben.

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Im März 2001 wurde zwischen Steinfeld und Rinnen im Kuttenbachtal eine neue Wanderhütte aufgestellt. In der Hütte befinden sich drei Bänke und ein Tisch, die Außenwand ziert ein Kreuz.

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Ein Kreuz mit der Inschrift „Mensch halte Stille" stellten Mitglieder des Vorstands Anfang 2010 auf der Stolzenburgruine auf und erneuerten damit ein altes Kreuz, dass lange dort oben seinen Platz hatte und irgendwann verschwand.